Kategorie | Spezifikationen |
Hersteller | Midway Games / Nintendo |
Erscheinungsjahr | 1996 |
Prozessor | MIPS R4600 64-Bit RISC-Prozessor |
Bildschirm | 512×384 Pixel, CRT-Monitor |
Speichermedium | Rom Board |
Cruis’n World ist der direkte Nachfolger von Cruis’n USA und erschien 1996 als actiongeladenes Arcade-Rennspiel von Midway Games, erneut in Zusammenarbeit mit Nintendo. Das Spiel baut auf dem bewährten Konzept seines Vorgängers auf, erweitert es jedoch durch eine weltweite Rennreise, modernisierte Grafik und neue Features. Wie schon Cruis’n USA legt auch Cruis’n World den Fokus auf schnelle Rennen, spektakuläre Strecken und ein klassisches „Pick-up-and-play“-Erlebnis.
Gameplay:
Statt durch die USA zu rasen, reisen die Spieler in Cruis’n World rund um den Globus. Die Strecken führen durch zahlreiche Länder und Sehenswürdigkeiten – von den Pyramiden Ägyptens bis zu den Straßen Tokios oder den Fjorden Norwegens. Der Spielfluss ist rasant, überdreht und durchzogen von Abkürzungen, Sprungschanzen, Explosionen und allerhand verrückten Effekten.
Gameplay-Highlights:
Rennen durch 14 Länder auf allen Kontinenten (z. B. Frankreich, China, Australien, Afrika)
Vielfältige Streckendesigns mit Rampen, Loopings, Unterwasserabschnitten und Explosionen
Auswahl aus 12 Fahrzeugen, darunter Muscle Cars, Offroader und exotische Designs
Turbo-Boosts, Tricksprünge und Stunts möglich
Weltcup-Modus, bei dem die Platzierung in jedem Land über das Weiterkommen entscheidet
Optionaler „Cruis’n Stunt“-Modus mit Bewertung von Sprüngen und Fahrmanövern
Der Spielspaß liegt im Spektakel und Tempo, weniger in realistischer Fahrphysik – genau wie beim Vorgänger.
Steuerung & Arcade-Cabinet:
Das Cabinet-Design von Cruis’n World blieb weitgehend identisch zu Cruis’n USA und erschien in Upright-, Sitdown- und Deluxe-Versionen.
Steuerung:
Lenkrad
Gas- und Bremspedal
Automatik-/Manuell-Schaltung (High/Low Gear)
Turbo-Knopf (bei eingesammeltem Boost)
Startknopf und Fahrzeug-/Strecken-Auswahl-Buttons
Bis zu 4 Spieler konnten gleichzeitig gegeneinander fahren, wenn die Cabinets miteinander verlinkt waren.
Besonderheiten:
Verrückte Streckenideen, z. B. riesige Wasserfälle in Afrika, fahrende Züge in Russland oder Loopings in England
Neue Stunt-Mechanik, mit der man per Sprung oder Trickbonus Extrapunkte erhalten konnte
Bunter, humorvoller Look mit überzeichneter Physik
Später erschien auch eine Umsetzung für das Nintendo 64 mit ähnlichen Inhalten
Weltreise-Feeling in typischer Arcade-Manier – kitschig, schnell, unterhaltsam
Nachfolger: Cruis’n Exotica (1999), das noch weiter in die Absurdität ging