Kategorie | Spezifikationen |
Hersteller | Sega |
Erscheinungsjahr | 1998 |
Prozessor | Hitachi SH-4, 200 MHz |
Bildschirm | 640 x 480 Pixel, CRT-Monitor |
Speichermedium | Rom Board |
The House of the Dead 2 ist ein intensiver, zombiegespickter Lightgun-Railshooter, der 1998 von Sega AM1 entwickelt und weltweit in Spielhallen veröffentlicht wurde. Als direkter Nachfolger des erfolgreichen ersten Teils bringt Teil 2 eine deutlich verbesserte Grafik, flüssigeres Gameplay, verzweigte Levelpfade und kultige Voice-Lines – und ist bis heute ein Fan-Liebling des Genres.
Die Handlung setzt einige Jahre nach dem ersten Teil an: Eine neue Zombie-Epidemie bricht in der italienischen Stadt Venice aus. Zwei Agenten der Organisation AMS – James Taylor und Gary Stewart – werden losgeschickt, um dem Ursprung des Horrors auf den Grund zu gehen.
Gameplay-Elemente:
Klassischer Railshooter: Die Spielfigur bewegt sich automatisch durch die Level – Spieler zielen und schießen mit der Lightgun
Ziel: Zombies und mutierte Kreaturen eliminieren, Zivilisten retten, Zwischenbosse und Endbosse besiegen
Verzweigte Wege: Spieleraktionen (z. B. das Retten von Geiseln oder das schnelle Besiegen eines Gegners) beeinflussen den Weg durch die Level
Jeder Abschnitt endet mit einem Bosskampf – jeder Boss hat einen Namen, ein „Weak Point“ und eine besondere Taktik
Kapitelstruktur: Das Spiel ist in 5 Kapitel unterteilt, inkl. eines dramatischen Finales gegen den mysteriösen „Magician“-ähnlichen Boss Emperor
Waffen: Standardwaffe mit 6 Schuss, manuelles Nachladen durch „Abzug weg vom Bildschirm“
Punkte- & Zeit-System: Zusätzliche Punkte durch Kopfschüsse, Zivilistenrettung oder schnelle Reaktionen
Besonderheiten:
Verzweigte Wege: Spieler konnten durch ihr Handeln verschiedene Strecken entdecken – hoher Wiederspielwert
Geiseln: Zivilisten, die man retten kann – jeder Gerettete bringt Bonuspunkte oder Extras
Boss-Intros: Jeder Endboss wird mit einer stilisierten Sequenz vorgestellt, inklusive Namen, Schwachstelle und einer kurzen Einleitung
Stimmige Atmosphäre: Kombination aus Gothic-Horror, 90er-B-Action-Charme und Splatter
Hoher Kultfaktor: Nicht zuletzt durch die unfreiwillig komischen Voice-Acting-Lines
Portierungen: Sehr erfolgreiche Umsetzungen für Dreamcast, später auch für PC, Wii und Xbox