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Klax

Kategorie

Spezifikationen

Hersteller

Atari

Erscheinungsjahr

1990

Prozessor

Motorola 68000, 14 MHz

Bildschirm

336 × 240 Pixel, CRT-Monitor

Speichermedium

ROM Board

Klax ist ein Puzzlespiel, das 1990 von Atari Games für die Arcade veröffentlicht wurde. Es gehört zur Kategorie der Falling-Tile-Games (fallende Kacheln) und wurde häufig als Atari Games’ Antwort auf den gewaltigen Erfolg von Tetris angesehen. Der Werbeslogan lautete selbstbewusst: „It’s the ’90s and it’s time for Klax!“

Das Spiel bot eine bunte, flüssige Grafik, eingängige Soundeffekte und ein süchtig machendes Gameplay – alles in einem futuristischen, stilisierten Ambiente.

In Klax fällt eine Abfolge bunter Kacheln (Tiles) auf ein Förderband, das von hinten nach vorne über den Bildschirm läuft. Der Spieler steuert einen kleinen Fangarm am unteren Bildschirmrand, mit dem die Kacheln aufgefangen, gestapelt und gezielt abgeworfen werden können.

Ziel ist es, sogenannte „Klaxes“ zu bilden – Kombinationen von drei oder mehr Kacheln gleicher Farbe in vertikaler, horizontaler oder diagonaler Linie. Punkte gibt es für jede erfolgreiche Kombination, und mit mehreren aufeinanderfolgenden Klaxes lassen sich Bonuspunkte erzielen.

Im Verlauf des Spiels ändern sich die Anforderungen von Level zu Level:

  • Erziele eine bestimmte Anzahl von Klaxes

  • Erreiche eine Mindestpunktzahl

  • Baue eine bestimmte Formation wie z. B. eine diagonale Linie

Das Spiel ist nicht zeitgesteuert, aber der Schwierigkeitsgrad steigt mit zunehmender Spielgeschwindigkeit und größerer Farbvielfalt.

Weitere Versionen:

Klax auf dem Atari 2600

Der wohl verrückteste und beeindruckendste Port war die Version für den Atari 2600 – eine Konsole, die 1977 erschien und 1990 technisch eigentlich schon lange veraltet war.

  • Nur 128 Bytes RAM standen zur Verfügung – das ist weniger als ein Tweet!

  • Trotzdem schafften es die Entwickler, Klax halbwegs flüssig darzustellen – mit Farbblöcken, Soundeffekten und sogar einem funktionierenden Spielablauf.

  • Das Spiel erschien 1990 als eines der letzten offiziellen Spiele für das System – und gilt heute als echter Sammlerschatz.

Klax auf dem Commodore 64

  • Die C64-Version war ziemlich gut umgesetzt, mit geschmeidiger Steuerung, Musik im SID-Chip-Stil und farbenfroher Darstellung.

  • Die Ladezeiten von Kassette oder Diskette waren zwar zäh, aber das Gameplay überzeugte trotzdem viele Fans.

Klax auf dem Game Boy

  • Der Game Boy hatte natürlich keine Farbe, was das farbbasierte Gameplay zu einer echten Herausforderung machte.

  • Die Lösung? Unterschiedliche Muster (z. B. Punkte, Streifen) ersetzten die Farben der Kacheln.

  • Trotz der Einschränkungen blieb das Spiel erstaunlich spielbar – wenn auch schwieriger als die Arcade-Version.