Kategorie | Spezifikationen |
Hersteller | Allied Leisure Industries |
Erscheinungsjahr | 1971 |
Prozessor | Elektromechanisch |
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Der Arcade-Automat Sonic Fighter wurde 1971 von Allied Leisure Industries in den USA entwickelt und zählt zu den frühen elektromechanischen Flugsimulationsspielen. Das Spiel versetzte den Spieler in die Rolle eines Kampfpiloten, der feindliche Flugzeuge abschießen musste.
Sonic Fighter nutzte eine Kombination aus mechanischen und optischen Technologien, um eine realistische Flugumgebung zu simulieren. Ein rotierender Zylinder mit einer Lichtquelle erzeugte die Illusion eines sich bewegenden Himmels.
Das Ziel des Spiels war es, innerhalb eines Zeitlimits möglichst viele feindliche Flugzeuge abzuschießen. Für jedes abgeschossene Flugzeug erhielt der Spieler einen Punkt. Bei acht Treffern wurde ein Gratisspiel gewährt. Die Herausforderung bestand darin, die ständig manövrierenden Gegner mit begrenzter Feuerkraft zu treffen.
Sonic Fighter war eines der frühen Beispiele für die Integration von Projektionstechnik in Arcade-Spielen.
Ein rotierender Zylinder mit einer Lichtquelle erzeugte die Illusion eines sich bewegenden Himmels. Drei Projektoren wurden eingesetzt:
Ein Projektor zeigte das feindliche Flugzeug in grüner Farbe, das sich über den Bildschirm bewegte und Ausweichmanöver durchführte.
Ein zweiter Projektor stellte die eigenen Schüsse dar, die als Leuchtspuren sichtbar waren.
Ein dritter Projektor simulierte Explosionen beim Treffer eines feindlichen Flugzeugs.
Heute ist Sonic Fighter ein seltenes Sammlerstück. Laut dem Vintage Arcade Preservation Society (VAPS) Census sind nur sieben originale Exemplare bekannt. Einige dieser Maschinen befinden sich in Museen oder im Besitz privater Sammler.
Der Automat ist aufgrund seiner Größe und des Gewichts schwer zu transportieren, was seinen Erhaltungszustand oft beeinträchtigt hat. Dennoch wird er von Enthusiasten geschätzt und gelegentlich zu Preisen zwischen 200 und 600 US-Dollar gehandelt, abhängig vom Zustand und der Funktionalität.
